Großraubtiere

Wölfe gibt es viele in Europa (geschätzte Anzahl 30.000) und vom Aussterben sind sie keinesfalls bedroht. In Deutschland stieg ihre Anzahl aufgrund fragwürdiger Artenschutzbestimmungen binnen 17 Jahren von 0 auf ca. 600 Stk. an (60 Rudel in 2017). Weidehaltung und Wölfe sind in einer von Menschen gepflegten Kulturlandschaft nicht vereinbar. Die allerseits geschätzten Leistungen der Weidehaltung für das Tierwohl und auch den Naturschutz,  insbesondere der Alpwirtschaft, stehen auf dem Spiel. Rinder auf Almen und Alpen sind nicht effektiv schützbar. Die Anwesenheit von Wölfen im Alpgebiet ist daher nicht akzeptabel.

Wolfsrisse im Allgäu !

Landesamt für Umwelt: Genetik bestätigt Wolf bei toten Schafen in Immenstadt

 

Die Analyse genetischer Spuren hat bei den am 27. August 2018 bei Immenstadt tot aufgefundenen Schafen einen Wolf als Verursacher bestätigt. Weitere Ergebnisse zur näheren Bestimmung des Wolfes stehen noch aus. Die Nutztierhalterin erhält eine Entschädigung aus dem Ausgleichsfonds Große Beutegreifer.

Die toten Tiere waren nur etwa 100 Meter vom Siedlungsgebiet in der Nähe der Mittagbahn-Talstation getötet worden. Sie waren von einem 1,10 m hohen Elektrozaun umgeben, der mit einem extra starken Zaungerät mit Strom versorgt war. Woher der Wolf stammt, ist noch nicht geklärt.

 

Informationen des Landratsamts Oberallgäu finden sie hier.

Weitere Presse-Meldungen des LfU finden Sie hier.

Wölfe in Südtirol

Zorn und Angst gehören für Almbauern zum Alltag

Darüber berichtet der Südtiroler Bauernbund.

Nach vermehrten Rissen in 2017 sind auch 2018 erneut Nutztiere gerissen worden. Auf der Seiseralm fielen einem Rudel im Juni 14 Schafe zum Ofer. Weitere entflohen.

Nähere Infos finden Sie hier

 

 

Wölfe im Deutschen Bundestag

1. Lesung 2.2.2018

Die Situation der Wölfe in Deutschland hat der Bundestag am Freitag, 2. Februar 2018, erörtert. Den Abgeordneten lagen dazu Anträge  der FDP, der AfD  dem Bündnis 90/die Grünen und der Linken vor.

Der Bundestag überwies die Vorlagen im Anschluss zur federführenden Beratung an den Umweltausschuss. Die FDP und Die Linke hatten für eine Überweisung an den Landwirtschaftsausschuss plädiert, konnten sich aber nicht durchsetzen.

Hier geht es zu den Anträgen der Parteien

 

Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit am 18.4.2018

Soll der Wolf in Deutschland wieder bejagt werden und würde dies die Situation von Weidetierhaltern verbessern? In diesen Fragen sind sich Experten und Politiker extrem uneins.

Hier geht es zum Bericht: Herr Hartelt vom Deutschen Bauernverband spricht sich für spricht sich für ein konsequentes Management und die Entnahme von Rudeln im Bereich der Almwirtschaft aus.

 

Die Sitzung wurde aufgezeichnet, hier geht es zum Video.

Zusammenfassung der Anhörung
Wolf im Umweltausschuss des Deutschen Bu[...]
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In Brandenburg formiert sich der Widerstand

 

Der Bauernbund in Brandenburg organisiert den Widerstand der Landbevölkerung gegen den Wolf. Große Teile Brandenburgs sollen zur wolfsfreien Zone gemacht werden. „"Überall, wo Menschen und Weidetiere sind, müssen Wölfe konsequent gejagt werden“, so Präsident Hintze, der selbst Mutterkuhhalter ist.

Unter der Internet-Adresse http://www.wolfsfreiezone.de/ kann jeder die Forderungen des Bauernbundes unterstützen. Der Alpwirtschaftliche Verein begrüßt diese Initiative und hofft, dass sich zahlreiche Mitglieder solidarisch mit den Berufskollegen aus Brandenburg zeigen und sich deren Forderungen anschließen.

DBBW, die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf

Die DBBW stellt Informationen im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz zusammen: Ergebnisse aus dem Monitoring des deutschen Wolfsvorkommens sowie Informationen aus dem Management von Wölfen in Deutschland - wie die nationale Statistik zu Übergriffen auf Nutztiere, sowie allgemeine Hintergrundinformationen zur Tierart Wolf.

„Der Wolf im Alpenraum“–Tagungsbericht

16.05.2017

Von 11. bis 12. Mai 2017 fand am Heffterhof in Salzburg die Veranstaltung zum Thema „Der Wolf im Alpenraum“ mit mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Die beiden Tage waren geprägt von informativen Vorträgen von namhaften Wissenschaftlern und Experten zum Thema.

Aufrechterhaltung der üblichen Weidehaltung durch Wolf in Gefahr!

Die gemeinsame Position der berufsständischen  Organisationen der Land- und Forstwirtschaft in Bayern  können Sie hier nachlesen.

 

Gemeinsame Resolution der Verbände
Positionspaier Wolf.pdf
PDF-Dokument [145.2 KB]
BBV Position 2017.pdf
PDF-Dokument [114.4 KB]

Zur Wolfsproblematik aus alpwirtschaftlicher Sicht

Für eine traditionelle, nachhaltige Alp- und Weidewirtschaft im Allgäu
Position zur Weiterentwicklung des Managementplans Stufe III
Kurzfassung 2017 11 09.pdf
PDF-Dokument [462.0 KB]
Für eine traditionelle, nachhaltige Alp- und Weidewirtschaft im Allgäu
Alpwirtschaftliche Argumente für ein pro-aktive Abwehr gegen Wölfe im Alpenraum
AVA Position zum Wolf 2017 11 06.pdf
PDF-Dokument [441.4 KB]

Umweltausschuss des Bayerischen Landtags 02.02.2017

Der Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags diskutiert über den richtigen Umgang mit dem Wolf und nimmt die Dringlichkeitsanträge von CSU und Freien Wählern an.

Hier geht's zum Pressebericht

Petition gegen Wölfe in Deutschland 24.01.2017

Petition - bitte teilen und unterzeichnen!

Die Wölfe sind in ländlichen Gebieten zur Bedrohung geworden und richten nun Millionenschäden an. Wir bitten um Modifizierung des Schutzstatus des Wolfes durch Umsetzung von Artikel 9 Absatz 1 des Berner Artenschutzabkommens im Bundesnaturschutzgesetz aus triftigen Gründen.

 

Frau Präsidentin Beate Jessel, Bundesamt für Naturschutz : Bitte verhindern Sie die Ausbreitung der Wölfe im besiedelten ländlichen Raum

Wölfe im Allgäu

6.12.2016: Wolfsverdacht in Memmingen
46_1207 Rotwildriss Landkreis Unterallgä[...]
PDF-Dokument [22.5 KB]

Der erste Fotonachweis eines Wolfs im Landkreis Oberallgäu stammt aus dem Jahr 2014

 

Seit einigen Jahren ziehen Wölfe wieder in das Allgäu. Größere Schäden an Nutztieren blieben gottlob bislang aus. Wie lange noch?

Dresdner Resolution 14.11.2016

Die umweltpolitischen Sprecher der Fraktionen von CDU und CSU fordern ein praxistaugliches Wolfsmanagement.

Hier geht es zur Dresdner Resolution

Brandenburgische Familienbetriebe gegen den Wolf

Immer mehr Menschen, Organisationen und Vereine positionieren sich gegen Wölfe in Deutschland.

Lesen Sie das "Positionspapier Wolf" des Vereins "Familienbetriebe Land und Forst Brandenburg".

Positionspapier Wolf, 06.12.2016
Positionspapier Wolf FabLF Bbg.pdf
PDF-Dokument [222.5 KB]

Position der Europäischen Alp- und Almwirtschaft

Stellungnahme zum Fitness-Check der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie durch die Alm-/Alpwirtschaftlichen Organisationen des Alpenraums
Alm-/Alpwirtschaftliche Verbände im Alpenraum fordern die Herabsetzung des Schutzstatus des Großraubwildes in Europa. Veröffentlicht am 11.07.2016
Stellungnahme_20160615_Deutsch.pdf
PDF-Dokument [393.4 KB]

Alm- und alpwirtschaftliche Vertreter sprechen mit Abgeordneten im Brüssel

"Wir brauchen keinen Wolf!"

Almbauern, Schafhalter und Alpwirtschaft in Deutschland und Europa fordern wolfsfreie Zonen und Herabsenkung des Schutzstatus im Anhang der FFH-Richtlinie. Ihre Vertreter  reisten nach Brüssel zur einer Konferenz über „Auswirkungen der Rückkehr großer Beutegreifer auf die alpine Landschaft“. Auf Einladung der Europaabgeordneten Ulrike Müller und Herbert Dorfmann fand in der Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union die Tagung statt.

Veröffentlicht am 17.03.2016

Internetangebot des Bayerischen Landesamts für Umwelt zum Thema

Wo in Bayern wurden Wölfe gesichtet ? Wolfmonitoring Bayern

Rechtsgrundlage EU Recht - FFH Richtlinie

RICHTLINIE 92/43/EWG DES RATES
vom 21. Mai 1992
zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen
(s. dort zum Wolfsschutz Anhang IV, S. 48.)
ffh_richtlinie_9243ewg_.pdf
PDF-Dokument [187.4 KB]