Bayerische Arbeitsgemeinschaft für Bergbauernfragen

Wer wir sind und unsere Aufgaben:

Die bayerische Arbeitsgemeinschaft für Bergbauernfragen wurde 1954 unter damaliger Leitung ihres Präsidenten Prof. Dr. W. Niklas gegründet. In dieser Arbeitsgemeinschaft haben sich zusammengeschlossen:

  • der Bayerische Bauernverband
  • der Alpwirtschaftliche Verein im Allgäu
  • der Almwirtschaftlichen Verein Oberbayern.

Ihr Zweck ist die Verbesserung der Wirtschafts- und Lebensbedingungen der Bergbauern. Zu diesem Zweck gibt sich die Arbeitsgemeinschaft folgende Aufgaben (gekürzt):

  1. Zusammenarbeit mit allen Landes-und Bundes-Ministerien, Behörden und Dienststellen, welche in der Planung und Ausführung von Fördermaßnahmen für die Berglandwirtschaft tätig sind.
  2. Die Durchführung von Arbeitstagungen zu Bergbauernfragen, auch solcher mit zwischenstaatlicher Beteiligung.
  3. Anregung von gesetzlichen Maßnahmen zum Schutz und zur Erhaltung der Bergbauernbetriebe und beratende Mitwirkung bei ihrer Ausarbeitung
  4. Sammlung und durch Beratung von Vorschlägen für Förderungsmaßnahmen in Bergbauerngebieten und Weiterleitung an die parlamentarischen Instanzen, Ministerien usw.
  5. Sammlung von Unterlagen über die Berglandwirtschaft, Herausgabe von Veröffentlichungen, sowie Unterrichtung der Tages- und Fachpresse über die einschlägigen Fragen.
  6. Anregungen und Mitwirkung bei Erhebungen über die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den Bergbauernbetrieben.
  7. Beratende Mitwirkung bei Erstellung des Berghofkatasters und der Abgrenzung der Bergbauerngebiete.
  8. Einflussnahme über die Bauernverbände und parlamentarischen Instanzen auf die Gestaltung der Steuer-, Zoll-und Agrarpolitik zur Entlastung und Förderung der Bergbauerngebiete.
  9. Gedankenaustausch und Zusammenarbeit mit in- und  ausländischen Organisationen, die ähnliche Ziele verfolgen.

Die Organe der Arbeitsgemeinschaft sind: der Präsident, die Vorstandschaft und die Mitgliederversammlung. Durch Beschluss der Vorstandschaft können zu deren Sitzungen Sachverständige mit beratender Stimme hinzugezogen werden. Der Mitgliederversammlung ob liegt die Wahl des Präsidenten und des zweiten Vorsitzenden auf die Dauer von vier Jahren, die Entlastung des Präsidenten und der Vorstandschaft, die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung der Arbeitsgemeinschaft. Die Tätigkeit der Mitglieder aller Organe ist ehrenamtlich. Zur Erledigung der laufenden Arbeiten sowie zum Vollzug der Beschlüsse des Vorstands wird vom Vorstand ein ehrenamtlicher Geschäftsführer auf die Dauer von vier Jahren gewählt.